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Wir stellen uns vor

Thea Frohmaier

Jugendvorstand / SPL (Segelfluglizenz)

STECKBRIEF

Über den Wolken ist die Freiheit grenzenlos – wird behauptet!

Hallo, ich bin seit 2010 bei der FSG Öhringen.

Warum ich angefangen habe zu fliegen? Das ist an sich ganz einfach zu beantworten…

Mich hat es damals erwischt als ich bei dem Programm „Pilot für einen Tag“ teilgenommen habe. Von da an hab ich mit der Segelflugausbildung begonnen. 2012 hatte ich dann den heiß ersehnten Schein in den Händen.

Seit dem hat mich das altbekannte „Flugfieber“ nicht mehr losgelassen worum ich natürlich sehr froh bin.
Warum ich Dir (auf dem Flugplatz wird man geduzt ) empfehle, das Segelfliegen zu beginnen? Auch diese Frage kann ich Dir kurz und knapp beantworten:
Wenn Du diesen Sport (ja Segelfliegen ist tatsächlich Sport) ausübst, lernst Du wirklich sehr viele nette Menschen kennen mit denen Du dieses Hobby teilen und ausüben kannst.
Außerdem gibt es wohl nichts schöneres als mit einem Segelflugzeug die Gegend zu erkunden… ach was rede ich da… komm zu uns und erlebe es selbst denn etwas in Worte zu fassen was man an sich einfach nur erleben sollte ist schwer.
Wir sehen uns!

Mark Kekel

stellv. Jugendvorstand / Flugschüler

STECKBRIEF

The only way I know – the only way I go

Das, so könnte man meinen, ist das Motto, mit dem ich hier bei der FSG Öhringen e.V. im Jahr 2014 angefangen habe. Ich bin Mark, komme aus Eberstadt und meine große Leidenschaft ist, klar, die Luftfahrt. Schon früh war klar, in welche Richtung mein Berufswunsch gehen sollte und je weniger Tage ich bis zu meinem ersten Segelflugstart zu zählen hatte, desto stärker wurde meine Vorfreude.
Schon früh habe ich erfahren, wie wichtig ( und auch gut ) es ist, als Segelflieger während seiner Startvorbereitung von mehreren Leuten unterstützt zu werden. Allein schon beim Anschnallen ist schon mehrmals eine helfende Hand vonnöten gewesen.
Und das ist es, was unseren Verein ausmacht. Die Unterstützung ist riesengroß und man wird direkt in die Gemeinschaft aufgenommen. Das Wissen der Erfahrenen hat mir bereits jetzt schon sehr viel geholfen und ich konnte bereits viele Dinge ( auch welche, die vielleicht nicht direkt etwas mit der Fliegerei zu tun haben ^^) lernen.

Nun aber zum Segelfliegen an sich. Frei nach dem Lied von Reinhard Mey kann man getrost zustimmen, dass die Freiheit über den Wolken (beinahe) grenzenlos ist. So sind die Momente der ersten Alleinflüge, welche ich im Frühjahr 2015 durchführen konnte, unbeschreiblich. Es folgten dann einige längere Flüge in einsitzigen Flugzeugen und in der Flugsaison 2016 auch die Umschulung auf einen unserer Leistungssegler.

Für das kommende Flugjahr habe ich mir vorgenommen, meinen 50-km-Flug durchzuführen, um daraufhin möglichst zügig die praktische Prüfung, welche gleichbedeutend mit dem Scheinerhalt ist, in Angriff zu nehmen. Dabei werden wir Flugschüler von unseren fünf erfahrenen Fluglehrern unterstützt, welche mit uns bereits viel zu überstehen hatten ;)

Lange Rede, kurzer Sinn:
Das Segelfliegen ist ein wunderbarer Sport, den ich auch noch für eine lange Zeit lang ausüben möchte. Und das bei einem Verein, der einem mit bzw. aufgrund seiner familiären Art und Weise alles bietet.

Tobias Hofmann

SPL

STECKBRIEF

Hallo, lieber Besucher!

Es freut mich, dass mein Strahlen Dich verleitet hat, meinen Steckbrief anzuklicken.

Ich erblickte im Frühjahr 1991 das Licht der Welt, doch sollte es noch vier Jahre dauern, bis ich das erste Mal einen auf meinen Namen ausgestellten Boarding Pass in den Händen hielt. Mein erster Flug führte mich in die warme Türkei, doch der Urlaub war viel zu schnell vorüber. Ab diesem Zeitpunkt gehörte das Reisen im Flugzeug zu den Sommerferien dazu und wehmütig erinnere ich mich an diese Flüge, besonders da man damals, vor dem 11. September 2001, noch das Cockpit besuchen durfte. Bald reifte in mir der feste Entschluss: Das willst Du später einmal beruflich machen! Nach dem Abitur gelang es mir jedoch nicht, in den Olymp der Kraniche empor zu steigen, sodass die Berufswahl bodenständiger ausfallen sollte. Zur selben Zeit wurde mir aber klar, dass die kindlichen Sehnsüchte dennoch greifbar sind und nach einem kurzen Schnupperfliegen, eigentlich nur, um zu sehen, ob ich trotz meiner Neigung zur Seekrankheit Segelflieger werden könnte, leistete ich die wohl bis dahin bereicherndste Unterschrift auf dem Ausbildungsvertrag der Flugsportgruppe. Das war im August 2011. Im Mai 2012 durfte ich beim 68. Start erstmalig ohne Fluglehrer meine Platzrunden ziehen und glaube mir: Das Video habe ich schon oft mit Kloß im Hals angesehen. Ein Jahr später, im Mai 2013, schloss ich meine Ausbildung mit dem 50Kilometer-Flug im zweiten Anlauf ab. Der erste Versuch endete dank meiner Aufregung, das erste Mal alleine außer Sichtweite des Platzes zu fliegen, auf einem Erdbeerfeld unweit des Flugplatzes. Rund acht Wochen später hielt ich dennoch bereits meinen Schein in den Händen und erfüllte mir somit den Traum vom Fiegen.
Das Fliegen bei uns im Verein bringt Dich in erster Linie persönlich weiter. Neben dem Handwerk des Fliegens, lernte ich besonders, innere Ruhe in Situationen zu bewahren, die einen unter Druck setzen können. Auch technisch konnte ich, seit meinem Eintritt in den Verein, schon viel über Flugzeuge und ihre Wartung lernen, gerade, weil ich auch technisch interessiert bin. Die größte Hürde war sicher die theoretische Ausbildung in sieben Fächern. Doch ich bin überzeugt: Wenn Du das Ziel, selbst zu fliegen, schon immer hattest, Du die Freiheit unter den Wolken genießen und Teil einer aufgeschlossenen, heiteren und manchmal verrückten Truppe werden willst, dann freut es mich, dass wir uns bald in Baumerlenbach treffen werden!

„Eine mächtige Flamme entsteht aus einem winzigen Funken.“ (Dante Alighieri)

Erik Thiele

SPL

STECKBRIEF

Hallo

ich heiße Erik und bin nunmehr das dritten Jahr im Verein.

Gleich zu Beginn meiner Schnuppermitgliedschaft wurde mir klar, dass ich neben Familie und Beruf genau das Richtige für mich gefunden hatte.

In unserem schönen Verein ist man von Anfang an mittendrin statt nur dabei.

Wer von den vielfältigen Aufgaben nicht absichtlich davon läuft, hat den ganzen Flugtag lang praktisch überhaupt keine Chance auf Langeweile und ist dann manchmal überraschend schnell an der Reihe selbst einzusteigen. Unsere fünf Fluglehrer mit ihren Eigenheiten sorgen für eine sehr interessante Mischung in der Ausbildung. Übrigens sollte Ausbildung hier nicht trocken verstanden werden, denn beim Segelfliegen geht es als erstes in die Luft und die Theorie kommt nebenher oder im Winter – und aufgrund der positiven Erfahrung mit der Praxis sollte es an Motivation für die Theorie nicht fehlen. So habe ich die Theorieprüfung kürzlich erfolgreich hinter mich bringen können und freue mich nun auf die mit Erfurcht erwartete Sicherheitseinweisung – dabei trudelt man mit Fluglehrer vom Himmel und lernt, die Maschine in dieser extremen Situation erfolgreich wieder in den Griff zu bekommen. Später möchte ich meinen 50 Kilometer Alleinflug angehen. Und danach winkt allmählich die praktische Prüfung und der Erhalt des Flugscheins am Horizont.

Keineswegs sind die drei Jahre, welche man bis zum Flugschein benötigt eine lange Zeit. Es ist eine Fülle an Erfahrungen die man in diesen Jahren sammeln kann. Schöne Momente, Enttäuschungen, gefährliche Situationen und vieles mehr. Es ist schwierig das alles zu beschreiben. Wie soll man die Gänsehaut erklären, die das Piepsen des Variometers auslöst wenn man die schon begonnenen Landeplanungen doch noch einmal verwerfen darf? Oder der Blick von weit oben auf den Flugplatz während man an der Stimme im Funk zu Erahnen versucht wie ernst es mit dem Landewunsch schon ist.

Durchaus überwältigend ist auch die Entscheidung der Fluglehrer, dass man plötzlich das erste mal alleine fliegen darf – ein sehr interessantes Gefühl welches man tatsächlich wie vorhergesagt wurde wohl ein Leben lang nicht vergessen kann.

Alles das möchte ich nicht mehr missen und harre der Dinge die noch kommen werden. Die Flugzeughalle bietet eine Menge an Herausforderungen. Wir Schüler fliegen ja “noch” die Holzklasse. Wie werden sich die modernen Segler erst anfühlen?

Na klang das ein wenig spannend? Komm doch einfach an einem Sonntag um 10 Uhr auf den Flugplatz und schau was sich ergibt. Wir beißen meistens nicht.

Erik

Clemens Berger

SPL

STECKBRIEF

Ich gebe zu, ich bin abhängig…
…abhängig von Thermik, Höhenluft und natürlich Flugzeugen.

Weiterhin gebe ich zu, dass ich nicht vorhabe, auf Entzug zu gehen, denn ich genieße es.

Mit dem Fliegen begonnen habe ich im Spätsommer 2014 als Schnuppermitglied. Im Winter 2015 wurde ich direkt Vollmitglied der FSG Öhringen e.V. Im selben Jahr habe ich jeden möglichen Tag zum Fliegen genutzt, sodass ich meine Ausbildung im Herbst 2015 mit dem Segelflugschein abschließen konnte.

Auf dem Platz bzw. in der Luft erlebte ich viele aufregende Flüge. Den ersten Alleinflug oder den 50km-Überlandflug, sowie viele lange Thermikflüge mit teils schon über 5 Stunden am Stück. Diese stellen ein solch großes Erlebnis dar, dass man sich bei der Erinnerung daran selbst Monate später ein Grinsen nicht verkneifen kann.

Abends nach dem Flug verbringt man dann gerne noch Zeit am Lagerfeuer gemeinsam mit den Fliegerkameraden. Speziell in einem Fluglager kann man so die schönsten Wochen des Jahres erleben.

Daher stellt das Segelfliegen nicht nur für mich die Verkörperung von Spaß dar, es gibt für viele nichts Schöneres als Seite an Seite mit Vögeln lautlos durch die Luft zu gleiten und die einzigartige Kameradschaft zu genießen.
Auch persönlich kann man sich durch die Fliegerei deutlich weiterentwickeln. Man lernt z.B. Verantwortung zu übernehmen und schnell die (hoffentlich) richtige Entscheidung zu treffen.

In unserer Flugzeug-Werkstatt kann man handwerklich etwas dazulernen und in der Theorie erfährt man vieles über die Atmosphäre und unsere Umwelt.

In Zukunft möchte ich mich dem Streckensegelflug widmen, einer Wettbewerbsform, die man sowohl zwanglos als auch hoch ambitioniert betreiben und dabei ohne Motor Entfernungen von teils weit über 500km (der Weltrekord liegt bei 3008km) zurücklegen kann. Dabei fließen viele Aspekte ein,
denn nur mit der richtigen Taktik und Flugplanung, einem Gefühl für das Flugzeug und das Wetter, Selbstbeherrschung, Konzentration und nicht zuletzt mit viel Übung und Erfahrung gelingen die wirklich großen Strecken. Damit habe ich für die nächsten Jahre viel zu tun und ebenso viel zu erreichen.

Wenn jetzt auch Du Lust aufs Fliegen hast, so komm' doch einfach mal sonntags zwischen März und Oktober ab 9:00Uhr auf den Flugplatz und mache einen Passagierflug oder beginne als Schnuppermitglied mit der Ausbildung.

Du wirst es sicherlich nicht bereuen.

Lasse Riemann

Lasse Riemann

Flugschüler

Steckbrief

Segelfliegen – einmal angefangen, willst du nie wieder ohne …

Fliegen ist mehr als einfach nur ein Hobby, es ist eine eigene Welt. Da oben hunderte Meter über der Erde zu kreisen und von oben alles zu beobachten hat mich schon immer fasziniert. Bereits als kleines Kind durfte ich durch meinen Opa, der selbst Pilot ist, schon ein wenig Höhenluft schnuppern. So kam es auch, dass eines meiner ersten Worte “Kondensstreifler” war, ich glaube, damit meinte ich die großen Linienjets, die immer diese weißen Kondensstreifen am Himmel hinterlassen. Seitdem lies mich das Fliegen nicht mehr los. Jeden freien Sonntag wollte ich mit meinem Opa auf den Flugplatz.
2016 war es dann endlich so weit … ich hatte das benötigte Alter von 14 Jahren erreicht und ohne zu zögern, meldete ich mich schnellstmöglich als Flugschüler an. Bereits zwei Wochen später durfte ich das erste Mal auf dem Pilotensitz sitzen und selbst Kontrolle über das Flugzeug haben. Es war atemberaubend, Start, Thermikkreisen, Landung, so schnell ging alles und ich konnte es gar nicht richtig fassen. Seitdem mache ich das so oft es geht.
Es ist ein Hobby, das unheimlich viel Spaß macht, und nicht nur wegen des Fliegens, Nein, es geht noch um viel mehr. An Lagerfeuerabenden oder intensiven Fluglagern lernt man seine Fliegerkollegen ganz neu kennen und schätzen, denn Segelfliegen ist ein Teamsport, bereits mehr als drei Mann benötigt man um einen Flieger aufzubauen, sechs Mann um einen gutlaufenden Flugbetrieb zu erhalten und beim Start benötigt man auch mindestens noch drei Helfer. Teamgeist und Freundschaft sind hier gefragt. Man lernt viele neue Freunde kennen, tauscht sich aus und fliegt gemeinsam … aber was schwärme ich hier eigentlich, komm einfach mal vorbei und schau´s Dir selber an. Ich verspreche Dir, Du wirst es nicht bereuen. Ich freue mich schon, Dich bald bei uns begrüßen zu dürfen.

Immer sonntags, bei schönem Wetter, im Sommer von 9-18 Uhr,

Lasse